PROJEKTFÖRDERUNG

Allgemein

Du möchtest dich für Nachhaltigkeit engagieren? Wir auch!

Hast du eine Projektidee? Dir fehlt noch:

  • das Budget
  • weitere Teammitglieder
  • gewisses Know-How?

Wir bieten dir:

  • pro Projekt max. CHF 10‘000.–
  • Vernetzungsmöglichkeiten
  • Expert*innenwissen

Bewerbung: Projektanträge können jeweils bis zum 31.10. bzw. 30.04. eingereicht werden.

Weitere Informationen und das Projektantragsformular findest du in den folgenden Dokumenten:

Projekteingabe-Formular

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Laufende Projekte

Films4Sustainability/ciné liminal

Gleich zwei Projektgruppen widmen sich der Organisation von Filmabenden mit welchen sie das Bewusstsein für Nachhaltigkeit an den Berner Hochschulen stärken und die studentische Gemeinschaft mobilisieren möchten. Den Studierenden werden faszinierende Filme präsentiert, die wichtige Nachhaltigkeitsthemen beleuchten. Diese Filme sollen nicht nur informieren, sondern auch inspirieren und zum Nachdenken anregen.

Der anschliessende Apéro dient als Plattform für vertiefte Gespräche über die behandelten Themen, ermöglicht den Austausch von Ideen und fördert die Vernetzung zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen.

Abbildung: pixabay.com

Musik für Alle

Das Projektteam ruft ein Orchester ins Leben, das Menschen mit Beeinträchtigungen, schwachem Einkommen, Asylsuchenden oder Rentner*innen die Möglichkeit bietet, ein Instrument zu erlernen und gemeinsam Musik zu machen. Es soll eine inklusive und bereichernde Umgebung geschaffen werden, in der Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Lebenssituationen ihre Leidenschaft für Musik entdecken und teilen können. Die Teilnehmer*innen sollen eine bereichernde und erinnerungsreiche Zeit erleben und durch musikalische Momente verbunden werden.

Abbildung: pixabay.com

Bäume im Siedlungsraum

Blau-grüne Infrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil klimaresilienter, gesunder und sozialgerechter Siedlungsräume. Bäume sind dabei zentrale Elemente, welche durch Ökosystemleistungen zu Hitzeminderung, Regenwassermanagement, Luftreinigung, Stadtökologie und damit Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen beitragen. Damit sie ihren wertvollen Beitrag leisten können, müssen sie entsprechend geplant, ausgeführt, gepflegt und erhalten werden. Dazu ist es essenziell, dass sie von der breiten Bevölkerung wahrgenommen und richtig behandelt werden.

Das Projekt hat zum Ziel, Kinder und Erwachsene zielgruppengerecht zum Thema Bäume im Siedlungsraum zu sensibilisieren. Dies soll über ein Informationssystem, bestehend aus kindergerechten Infotafeln in Comic-Form, erwachsenengerechten digitalen Faktenblättern, sowie Arbeitsblättern für Schulen, geschehen.  Das flexible Infotafel-System soll an verschiedenen Standorten, beispielsweise bei Schulen, im öffentlichen Raum, auf Arealen von Wohnüberbauungen oder Gewerbekomplexen aufgestellt werden können.

Abbildung: Anne Nyffeler

Mehr über Anne's Projekte

boat2bag Bern

Das Projekt #boat2bagbern zielt darauf ab, die Flüsse sauber zu halten, indem alte und beschädigte Schlauchboote, die entlang der Aare und an Orten wie der Marzili-Mülldeponie entsorgt werden, zu Taschen und verschiedenem Zubehör weiter verarbeitet werden.

So wird eine sauberere Umwelt geschaffen und die Gesellschaft dazu ermutigt, Waren wiederzuverwenden. Das Projekt zielt auch darauf ab, zirkuläre wirtschaftliche Möglichkeiten zu schaffen, indem eine einzigartige Produktionsmethode verwendet und mit lokalen Unternehmen zusammengearbeitet wird.

SDG Game als innovative Methode für Bildung in Nachhaltiger Entwicklung

Dieses Projekt ist eine Weiterentwicklung des Projekts «Simulation Of Our Common Future (2030 SDGs Game)» (siehe abgeschlossene Projekte). Das Projektteam möchte die Methode des 2030 SDGs Games für Studierende und Dozierende hochschulübergreifend zugänglich machen und damit die Bildung in Nachhaltiger Entwicklung an den Berner Hochschulen fördern.

Auf spielerische Art und Weise wird deutlich, dass die Gesellschaft für die Umsetzung der Agenda 2030 über die Grenzen ihrer eigenen Ziele hinaus denken muss, um die Auswirkungen ihres Handelns auf die Entwicklung der globalen Welt zu erkennen und gute Entscheidungen zu treffen. Das immersive Lernen dieses Formates geht über kognitives Lernen von Systemwissen hinaus und fördert Transformationswissen. Die Teilnehmenden erleben und gestalten den Wandel des Systems, während sie selbst Teil des Systems sind.

Abbildung: 2030sdgsgame.com

Angewandter Konsens: Komplexe Situationen selbstbestimmt navigieren

Im Rahmen der Workshopreihe Acht x Konsens wird ein auf wissenschaftlicher Evidenz basierender Konsens Workshop entwickelt, achtmal durchgeführt, evaluiert und frei zugänglich gemacht.

Acht Workshopleitende aus den Bereichen Theaterpädagogik, Physiotherapie und Osteopathie geben Inputs zu verschiedenen Facetten von Konsens, wie z.B. der Wahrnehmung von Grenzen. In jedem der acht Workshops nutzt das Projektteam Playfight, um die Inputs zu verschiedenen Facetten von Konsens in komplexen Situationen zu üben und so den Transfer in den Alltag zu erleichtern. In einem klar definierten und spielerischen Rahmen können Teilnehmende üben, in komplexeren Situationen handlungsfähig zu sein und die eigenen Grenzen verbal und körperlich zu kommunizieren.

Falls du selber Konsensworkshop anbietest oder in Zukunft gerne anbieten würdest, dann laden wir dich herzlich zu den Train the Trainer Workshops ein. Gemeinsam vertiefen wir verschiedene Methoden zur Vermittlung von Konsens.

Abbildung: Angewandter Konsens

Informationen zur Teilnahme

eClimber: Inklusion im Klettersport

Der eClimber ist ein neu entwickeltes Selbstsicherungsgerät, welches Menschen beim Toprope-Klettern durch eine einstellbare Gewichtsentlastung aktiv unterstützt. Damit kann die Zugänglichkeit zum Klettersport enorm erleichtert werden.

Das Projektteam prüft die Möglichkeit einer Anbindung an den Unisport. Diese Kooperation würde es Studierenden und Mitarbeitenden mit Beeinträchtigungen ermöglichen, von einem erweiterten Sportangebot zu profitieren. Zusätzlich sollen öffentliche Klettersessions und Angebote für soziale Institutionen entwickelt werden, um auch Menschen ausserhalb des Hochschulnetzwerks den Zugang zu diesem innovativen Klettergerät zu ermöglichen. Das Ziel ist es, die Begeisterung für den Klettersport weiter zu verbreiten und dessen positive Auswirkungen auf körperliche und geistige Gesundheit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Abbildung: eclimber

Mehr über eClimber

Stadt vernetzt Natur

"Stadt vernetzt Natur" bietet ein Reallabor zur innovativen Umsetzung der Ziele zur ökologischen Infrastruktur im Siedlungsgebiet der Stadt Bern. Dabei arbeitet es den Bestrebungen der Kantone zu, welche gemeinsam bis 2040 ein landesweites Netzwerk an ökologisch wertvollen Flächen realisieren möchten. Ergänzend zu geplanten, kantonalen Massnahmen mit Gemeinden und Eigentümerinnen grösserer Landflächen, möchte das Projekt das Potenzial zivilgesellschaftlicher Aktionen prüfen. Dazu werden gemeinsam mit externen Partnerinnen Biodiversitäts-Aktionstage mit freiwilligen Teilnehmenden in der Stadt Bern geplant.

Abbildung: unsplash.com

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Reclaiming economics for a sustainable transformation

Zur Etablierung eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems und zur Überwindung sozialer, ökologischer und ökonomischer Herausforderungen braucht es eine langfristige und nachhaltige Transformation. Die Wirtschaftswissenschaften bilden dabei einen wichtigen Hebel: Die Wirtschaft soll sich innerhalb eines gesellschaftlichen Rahmens bewegen und muss gesellschaftlichen Zielen dienen. Zudem gilt es, dass die Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen bleibt und die natürlichen Ressourcen nicht übernutzt. Mit einer geplanten Vorlesungsreihe im Frühjahrssemester 2024 soll Studierenden aufgezeigt werden, welchen Beitrag die pluralistische Volkswirtschaftslehre zu einer nachhaltigen Transformation leisten kann.

Abbildung: Steffen et al. 2015

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Simulation of Our Common Future (2030 SDGs Game)

Dieses Projekt zielt darauf ab, einen interaktiven Workshop zur Agenda 2030 in der Stadt Bern durchzuführen. Der Workshop basiert auf dem 2030 SDGs Game, das 2016 in Japan entwickelt wurde. In internationaler Zusammenarbeit mit der NGO lmacocollabo wird der Facilitator Joel Mitchell nach Bern eingeladen, um dieses Event zu facilitieren. Das 2030 SDGs Game ist eine Intervention, bei der Nachhaltige Entwicklung in einem interaktiven Rollenspiel erlebt werden kann. Die Teilnehmenden simulieren die Entwicklung der Welt bis zum Jahr 2030 in einem co-kreativen, partizipativen Prozess.

Abbildung: 2030sdgsgame.com

Olis Kohle

Die Schweiz importiert 99 Prozent der Holzkohle und Holzbriketts aus dem Ausland (jährlich ca. 13'000 Tonnen). Analysen von WWF Schweiz zeigen, dass die Holzdeklarationen dabei häufig falsch, ungenügend oder irreführend sind, in einigen Produkten nach wie vor Tropenholz enthalten ist und in mehreren Fällen das Risiko der Illegalität und/oder des Raubbaus nicht ausgeschlossen werden kann. Das Projekt "Olis Kohle" stärkt die Holzkohleproduktion in der Schweiz durch eine eigene inländische Produktion. Die hergestellte Kohle wird dabei möglichst rein, effizient und mit weniger Emissionen aus Schweizer Holz hergestellt. Alles in einem Umkreis von rund 20 Kilometern.

Abbildung: oliskohle.ch

Evaluationsgremium

Das Evaluationsgremium der Projektförderung von Students4Sustainability prüft und diskutiert die Projekteingaben. Im Anschluss fällt es die Förderentscheide.

Gremiumsmitglieder:

Fachexpert*innen

  • Manuel Fischer (BFH)
  • Dr. Seraina Hürlemann (PH NMS Bern)
  • Dr. Lilian Trechsel (Uni Bern)
  • Deborah von Büren (PHBern)

Studierende

  • Liam Dorn (BFH)
  • Anna Imobersteg (PH NMS Bern)
  • Yannick Käser (Uni Bern)
  • Annika Wenzl (PHBern)

Externe Experten

  • Prof. em. Dr. Thomas Hammer
  • Christoph Marc Jenny